Interessante weise werden die besten und einfachsten Lösungen, welche die Menschheit beim Technologie Fortschritt benutzt, am meistens bei der Mutter Natur abgeschaut. Als guter Beispiel ist ein ganz normaler Schmetterling.
Warum schillert ein Schmetterling?
Nicht weil er Farbpigmente besitzt, sondern weil die geschuppten Flügel das Licht streuen und so den Farbenreigen erzeugen.
Auch Opale leuchten und enthalten keine Farbstoffe, sondern lichtstreuende “photonische Kristalle”.
Die Entdeckung
Zwei Wissenschaftler von den Universitäten Bristol und Toronto – Ian Manners und Geoffrey Ozin, haben sich mit diesen “Schmetterling Effekt” auseinander gesetzt und ein leitfähiges Kunststoffgitter entdeckt. Je nach elektrischer Spannung quillt das Gitter auf oder es schrumpft. Dadurch ändert sich die Wellenlänge des gestreuten Lichts.
Das Farbspektrum
Bei 1.4 Volt erscheint die Zelle grün, bei 2 Volt rot und bei 2.6 Volt blau. Da die Spannung stufenlos regelbar ist, lassen sich alle Farben des Spektrums erzeugen. Bei einem Kristall-Schirm würde somit entfallen, was bei den herkömmlichen Röhren- und LCD-Bildschirmen unerlässlich ist, das Mischen aller Farben aus den drei Grundtönen Rot, Grün und Blau.
Fazit:
Mal sehen ob in der Zukunft diese interessante “Schmetterling Effekt” Entdeckung nun die Computer Bildschirme und elektronische Bücherseiten zum leuchten bringen wird.
















